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Meinungen zu Freedom Writers

Sollte man Gewaltdarstellungen in Filmen verbieten?
von
SOLLTE MAN GEWALTDARSTELLUNGEN IN FILMEN UND COMPUTERSPIELEN VERBIETEN? Allensbach am Bodensee, Anfang Januar 2007. - Nach dem Amoklauf in einer Realschule in Emsdetten wurde in den Medien immer wieder über Gewalt im Fernsehen, auf Videos und bei Computerspielen diskutiert. Obwohl Ereignisse wie dieser Amoklauf eines 18-jährigen oder vor vier Jahren der Amoklauf eines Schülers in Erfurt Einzelfälle sind, erzeugen sie in vielen Menschen den Eindruck von Symptomen. Fast jeder Zweite aus der Bevölkerung (48 Prozent) ist davon überzeugt, dass in diesen Einzelfällen eine Gewaltbereitschaft zum Ausdruck kommt, die unter jungen Leuten heute weit verbreitet sei. Vor allem in Ostdeutschland (61 Prozent) wird der Fall in Emsdetten und wurden auch schon die blutigen Ereignisse von vor vier Jahren in einer Erfurter Schule als symptomatisch gedeutet.
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Psychologen und Pädagogen sind sich längst noch nicht einig, ob es tatsächlich eine erhöhte Gewaltbereitschaft unter jungen Leuten gibt, und wenn es sie gibt, ob Gewaltdarstellungen im Fernsehen, auf Video und in Computerspielen die Ursache dafür sind. Für die Mehrheit der Bevölkerung liegt der Zusammenhang jedoch auf der Hand. 65 Prozent plädieren dafür, dass man brutale Gewaltdarstellungen im Fernsehen und in Videospielen generell verbieten sollte. Gegen ein solches Verbot sind nur 22 Prozent. Am ehesten dagegen sind junge Leute aus Westdeutschland (47 Prozent), während die Jüngeren in Ostdeutschland überwiegend (52 Prozent) dafür sind. Quelle: Allensbacher Berichte des Instituts für Demoskopie Allensbach
Eingetragen am: 10.01.2007

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